Geschichte der Anton Schuh GmbH
1930 –
Gründung der Firma durch Herrn Anton Schuh – Fortführung der Erzeugung von Blech- und Bleiplomben nach dem Ende der Winiwarter´schen Fabrik Gumpoldskirchen
1932 –
Beginn des Vertriebes der STELCON STAHL ANKERPLATTE in Österreich zunächst aus der Produktion des Erfinders Fritz Ebener Essen, später Erzeugung in Österreich in Zusammenarbeit mit Vogel & Noot Wartberg; sukzessive Erweiterung des Verkaufsprogrammes durch andere Industriebodenplatten aus dem Programm von Ebener.
1939 –
Nach dem Tod von Herrn Anton Schuh übernimmt seine Tochter Margarethe Grassl die Firma und führt sie fort. Aufgrund der fortschreitenden Folgen des Krieges werden Produktion und Vertrieb der Produkte immer schwieriger und erliegen letztlich komplett.
1945 –
Neubeginn und Wiederaufnahme der alten Beziehungen zu Partnern und Kunden sowie positive Entwicklung im Zuge des Wiederaufbaues der österreichischen Wirtschaft.
1952 –
Herr Ludwig Grassl, Gatte von Frau Margarethe, tritt als Gesellschafter in die nunmehrige offene Handelsgesellschaft ein. Er nimmt wieder Verbindung mit Herrn Fritz Ebener in Essen auf und über dessen Vermittlung mit der N.V. De Meteoor in De Steeg Holland, die das Stelcon Programm für die Niederlande betreut und die internationalen Markenrechte besitzt.
1953 –
Erstmalig werden in Wien die von De Meteoor entwickelten und unter der Marke FG-Stein vertriebenen Strassenmarkiersteine eingesetzt, die sich umfassend verbreitet haben – Zebrastreifen, Autobahnrandmarkierungen u.v.a.m.
Diese Entwicklung führt zu einer Zusammenarbeit mit der Österreichischen MABA Unternehmung Gebrüder Schlarbaum, die im Werk Feuerwerksanstalt dann auch die Erzeugung von Stelcon Industriebodenplatten und Stelcon Stützmauern aufnimmt.
1959 –
Die von der Niederländischen Eisenbahn mit Meteoor entwickelten STELCON BAHNÜBERGANGS-SYSTEME werden zum ersten Mal bei den ÖBB eingesetzt und haben sich dann in großem Umfang bewährt.
1967 –
Erster Einsatz von STELCON GROSSFLÄCHENPLATTEN REIHE WM im Netz der Wiener Linien als moderner Ersatz des bis dahin ausschließlich verwendeten Granit-Würfelpflasters.
1978 –
Einführung der STELCON GLEISTRAGPLATTE als kombiniertes Stahlbetonelement für Gleisoberbau und Straßenfahrbahn in Eisenbahnkreuzungen – Beginn einer Erfolgsgeschichte, die mit den STELCON GLEISWANNEN für Tank- und Waschanlagen und 1999 mit der STELFUNDO GLEISTRAGPLATTE MIT EDILON ERS SCHIENENVERGUSS fortgesetzt wird.
1980 –
Als Ergänzung zum Bereich Plombiermaterial wird in Zusammenarbeit mit vorwiegend italienischen Herstellern der Verkauf von Bindematerial und Werkzeugen für den Weinbau aufgenommen.
1982 –
Übernahme des aus Frankreich kommenden a.m.p.e.r.e Straßenmarkiersystems für Gemeinden, Industrie und Gewerbe.
1985 –
Aufnahme des Vertriebes der NICOCYL INDUSTRIEBODENPLATTEN als Recycling-Produkt aus alten Kabelumhüllungen in Zusammenarbeit mit der Firma NICO – METALL Dortmund.
Das Produkt findet schnell Eingang in den österreichischen Markt und bewährt sich im Bereich der Industrie, in Lagern und Umschlagbetrieben als wirtschaftlich, belastbar und vor allem fußfreundlich und geräuschdämmend.
1994 –
Umwandlung der offenenen Handelsgesellschaft in eine Ges.m.b.H. mit den nunmehrigen Gesellschaftern Dr.Peter Grassl als Geschäftsführer und Frau Herta Grassl.
2000 –
Erweiterung des Vertriebsprogrammes um spezielle Gummigranulat Produkte vorwiegend in Mattenform für Sport- und Spielplätze, aber auch Pferdeställe, u.v.a.m.
2007 –
Eintritt von Frau Mag. Christine Grassl als Gesellschafterin; die jüngste Tochter von Herta und Peter Grassl ist seit Jahren in der Firma erfolgreich tätig – sie übernimmt nun die handels- und gewerberechtliche Geschäftsführung. Dr. Peter Grassl legt die Geschäftsführung zurück, bleibt dem Unternehmen aber weiterhin als Konsulent und vor allem im Bereich der Infrastruktur-Produkte, also dem wichtigen Bereich der Produkte und Lösungen für Verkehr und Umwelt, zur Verfügung.
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